Vitelotte – die blaue Kartoffel

Die Vitelotte Kartoffel ist eine ist eine sogenannte „Ur-Sorte“, eine Urform der Kartoffelpflanze. Man nimmt an, dass sie eine 200 Jahre alte Kreuzung aus verschiedenen Ursorten ist. Ihr Ursprung liegt in Peru und Bolivien und sie wird dort auch heute noch kultiviert. Ungefähr im Jahre1850 wurde die Vitelotte dann auch in Südfrankreich angebaut, im Gebiet um die Loire. 2004 gelang es Landwirten aus Baden-Württemberg diese Kartoffel zu kultivieren. Die Ernte erfolgt komplett per Hand, was den hohen Preis erklärt.

Vitelotte

Wie auf dem Bild zu sehen hat die Vitelotte eine länglich-oval Form mit tiefen „Augen“ und fällt mit einer Länge von ungefähr 10cm in die Kategorie „klein bis mittelgroß“. Die Schale ist dunkelblau und durch die späte Reifung eher dick, was ein wenig an rote Bete erinnert und die Lagerung beträchtlich erleichtert. Im rohen Zustand ist die Knolle hell und dunkel in bläulich-violetten Tönen durchwachsen, was sich durch das Kochen aber ein wenig „verwäscht“, sodass sie dann einheitlich violett-blau wird. Die Vitelotte ähnelt mit ihrem erdigen und feinen nussigen Geschmack den Esskastanien und ist weniger süß als die uns bekannten Kartoffelsorten.

In der Verarbeitung ist die Trüffelkartoffel als Dekoration besonders beliebt, das sie ansonsten farblose Gericht auf“pepp“t. Vitelotte-Chips oder Vitelotte-Püree sind hierfür die besten Beispiele.

Vitelotte Chips

Stühlerücken bei pepp

Geschäftiges Treiben bei pepp
Das klingt jetzt so, als wäre das etwas Besonders, aber natürlich haben wir das so nicht gemeint. Zum alltäglichen Geschäftstreiben kam allerdings für die letzte Woche noch ein weiteres Projekt dazu. Aber erst einmal der Reihe nach.
Wer in den letzten Monaten mit pepp gesprochen hat und/oder die Homepage besucht, der weiß, dass es hier bei uns einige neue Stimmen und Gesichter gibt. Bis jetzt haben vier Personen unser Team verstärkt und ihre ganz persönlichen Ideen und Fertigkeiten mitgebracht. Da sich das Planungsteam jetzt fast verdoppelt hat, war es an der Zeit neue Verantwortlichkeiten festzulegen und neue Projektteams zu bilden.
Deswegen stand am Freitag das große „Stühlenrücken bei pepp“ ins Haus und die neuen Arbeitsplätze wurden schließlich besetzt. Gerade mal zwei von uns durften sich das Spektakel in aller Ruhe und ganz ohne Stress anschauen, da sie die örtliche Stellung halten durften.  Tische raus, Tische rüber, Tische rein, Tische doch woanders hin und dann im Eiltempo noch Stühle, PCs, Bildschirme, Ordner und alles Notwendige hinterher.
Doch dem nicht genug, bei pepp gibt’s gleich eine allgemeinen Frühjahrsaufputz und so wird auch die Küche aufgepeppt und nutzbarer gemacht. Am Montag noch Sperrgebiet hat Jörg in nur einer Woche die Geräte abgebaut, den Teppich herausgerissen und den neuen Boden verlegt und schließlich die neue Küche eingebaut. Das alles natürlich unter der strengen Aufsicht von Bauleiter Sammy.

Bereits am Montag ist alles wieder in geordneten, aber schöneren Bahnen und wir können wieder die Rezepte ausprobieren, die wir unseren Promotoren manchmal zumuten.In Zukunft werden wir Euch immer wieder mal auf den neuesten Stand bringen, was sich denn hier im Büro alles so tut. Denn mit der Küchenrenovierung hat gleich das nächste Projekt begonnen. „pepp soll schöner werden“ und da haben wir bald wieder Spannendes zu berichten.