Die Süßkartoffel

Obwohl der Name es vermuten lässt, ist die Süßkartoffel nicht direkt mit ihrer wohlbekannten Namenskollegin verwandt. Beide zählen zwar zu der Familie der nachtschattenartigen Pflanzen, aber die Kartoffel zählt zur Unterkategorie Nachtschattengewächse, wobei die Süßkartoffel bei den Windengewächsen einzuordnen ist. Windengewächse sind vorwiegend in tropischen und gemäßigten Klimazonen zu finden.  Es wundert daher nicht, dass der Ursprung der Süßkartoffel in  Süd- und Mittelamerika zu finden ist, wo sie schon von den Inkas angebaut wurde. Es war wieder einmal Christoph Kolumbus, der sie mit nach Spanien brachte, von wo aus sie in ganz Europa bekannt wurde. Später half die nahrhafte Knolle den europäischen Einwanderern in Amerika über die ersten Hungerzeiten hinweg.

Heutzutage ist die Süßkartoffel unter den Top 10 der wichtigsten Nahrungsmittel weltweit und wird überwiegend in Asien angebaut.

Die Anbauzeit der Süßkartoffel ist von Mitte Mai bis Ende Juni und  geerntet wird dann ab September. Allerdings kommt nur ein Fünftel  kommt sofort auf den Markt. Die restlichen Knollen werden kontrolliert eingelagert, wodurch die Süßkartoffeln ganzjährlich erhältlich sind. Das bedeutet aber nicht, dass man gewarnt muss vor alter Ware. Im Gegenteil. Süßkartoffeln reifen nach und mit der richtigen Lagerung werden sie immer besser. Die enthaltene Stärke wandelt sich während dieses Prozesses in Zucker um und verleiht der Knolle einen noch besseren Geschmack. Die Produzenten aus North Carolina legen auf diese Nachreifung besonderen Wert und lagern sogar die gesamte Ernte ein um den Geschmack noch zu verbessern.

Die Süßkartoffel ist reich an Antioxidantien und dient daher zum Schutz vor Herzinfarkten, Schlaganfällen, Krebs und zur Alzheimervorbeugung. Sie ist reich an Ballaststoffen und ihr niedriger glykämischer Index kontrolliert auch den Blutzuckerspiegel. Die Knolle enthält weder Fett und noch Cholesterin. Für Diabetiker ist sie besonders geeignet, da sie wenige Kohlenhydrate enthält (100g entsprechen 2 Broteinheiten).

Am besten wählt man tieforange und gleichmäßig gefärbte Knollen aus, da diese den besten Geschmack haben. Die Süßkartoffel bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren. Am besten in einer nur kühlen, trockenen Umgebung und nach 1-2 Wochen aufbrauchen. Die meisten Inhaltsstoffe behält man, wenn man die Knollen mit der Schale kocht. Erst einmal gekocht, kann man sie gut verpackt auch ohne weiteres einfrieren. Die oberirdischen Pflanzenteile eignen sich auch für eine spinatähnliche Verarbeitung.

Rezepte finden sie unter anderem unter: USA-Süßkartoffel

Litschi

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Frucht
Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen. Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm. Die Haut der Litchi ist spröde und von noppenartiger Struktur. Das unter der Schale sitzende saftreiche Fruchtfleisch ist weißlich, perlmuttartig durchschimmernd und von einem feinen, säuerlich-süßen,
an Muskat erinnernden Geschmack. Im Inneren der Frucht befindet sich ein haselnussgroßer, ungenießbarer Kern.

Herkunft
Litchis wurden bereits vor 3 000 Jahren im alten China kultiviert. Die Litchi gilt in China als die feinste aller Früchte. Heute wird sie in vielen subtropischen Gebieten der Welt angebaut wie z. B. Asien, Südafrika, Madagaskar, Neuseeland, Brasilien, Thailand und Israel. Die Frischfruchtimporte kommen von Anfang Dezember bis in den Sommer hinein auf unseren Markt.

Inhaltsstoffe
Hervorzuheben ist der hohe Vitamin-C-Gehalt der Frucht.

Tipps
Litchis sollten möglichst schnell verbraucht werden. Sie lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks aber einige Tage lagern jedoch nicht zu feucht, da die Litschis sehr leicht zu schimmeln beginnen.