Brotsalat mit Rauke & Tomate

Zutaten:

  • 4 Scheiben Vollkorn-Toastbro
  • 1 rote Paprikaschote
  • 8 Kirschtomaten
  • 150 g Rauke
  • Basilikumblätter
  • 80 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Toastbrot entrinden und grob würfeln. In 2 TL heißem Rapsöl rundherum rösten. Paprikaschote putzen, vierteln und entkernen und in Streifen schneiden. Die dicken Stiele der Rauke abschneiden und die Kirschtomaten vierteln. Rauke, Paprika, Tomate und Brotwürfel miteinander vermengen und einige Basilikumblätter darüber geben.Das Dressing herstellen aus Gemüsebrühe, Zitronensaft und Olivenöl. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn Sie den Brotsalat zum Picknick mitnehmen möchten, füllen Sie das Dressing in einen extra Behälter. Kurz vor dem Essen über den Salat geben.

Die Süßkartoffel

Obwohl der Name es vermuten lässt, ist die Süßkartoffel nicht direkt mit ihrer wohlbekannten Namenskollegin verwandt. Beide zählen zwar zu der Familie der nachtschattenartigen Pflanzen, aber die Kartoffel zählt zur Unterkategorie Nachtschattengewächse, wobei die Süßkartoffel bei den Windengewächsen einzuordnen ist. Windengewächse sind vorwiegend in tropischen und gemäßigten Klimazonen zu finden.  Es wundert daher nicht, dass der Ursprung der Süßkartoffel in  Süd- und Mittelamerika zu finden ist, wo sie schon von den Inkas angebaut wurde. Es war wieder einmal Christoph Kolumbus, der sie mit nach Spanien brachte, von wo aus sie in ganz Europa bekannt wurde. Später half die nahrhafte Knolle den europäischen Einwanderern in Amerika über die ersten Hungerzeiten hinweg.

Heutzutage ist die Süßkartoffel unter den Top 10 der wichtigsten Nahrungsmittel weltweit und wird überwiegend in Asien angebaut.

Die Anbauzeit der Süßkartoffel ist von Mitte Mai bis Ende Juni und  geerntet wird dann ab September. Allerdings kommt nur ein Fünftel  kommt sofort auf den Markt. Die restlichen Knollen werden kontrolliert eingelagert, wodurch die Süßkartoffeln ganzjährlich erhältlich sind. Das bedeutet aber nicht, dass man gewarnt muss vor alter Ware. Im Gegenteil. Süßkartoffeln reifen nach und mit der richtigen Lagerung werden sie immer besser. Die enthaltene Stärke wandelt sich während dieses Prozesses in Zucker um und verleiht der Knolle einen noch besseren Geschmack. Die Produzenten aus North Carolina legen auf diese Nachreifung besonderen Wert und lagern sogar die gesamte Ernte ein um den Geschmack noch zu verbessern.

Die Süßkartoffel ist reich an Antioxidantien und dient daher zum Schutz vor Herzinfarkten, Schlaganfällen, Krebs und zur Alzheimervorbeugung. Sie ist reich an Ballaststoffen und ihr niedriger glykämischer Index kontrolliert auch den Blutzuckerspiegel. Die Knolle enthält weder Fett und noch Cholesterin. Für Diabetiker ist sie besonders geeignet, da sie wenige Kohlenhydrate enthält (100g entsprechen 2 Broteinheiten).

Am besten wählt man tieforange und gleichmäßig gefärbte Knollen aus, da diese den besten Geschmack haben. Die Süßkartoffel bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren. Am besten in einer nur kühlen, trockenen Umgebung und nach 1-2 Wochen aufbrauchen. Die meisten Inhaltsstoffe behält man, wenn man die Knollen mit der Schale kocht. Erst einmal gekocht, kann man sie gut verpackt auch ohne weiteres einfrieren. Die oberirdischen Pflanzenteile eignen sich auch für eine spinatähnliche Verarbeitung.

Rezepte finden sie unter anderem unter: USA-Süßkartoffel

Vitelotte – die blaue Kartoffel

Die Vitelotte Kartoffel ist eine ist eine sogenannte „Ur-Sorte“, eine Urform der Kartoffelpflanze. Man nimmt an, dass sie eine 200 Jahre alte Kreuzung aus verschiedenen Ursorten ist. Ihr Ursprung liegt in Peru und Bolivien und sie wird dort auch heute noch kultiviert. Ungefähr im Jahre1850 wurde die Vitelotte dann auch in Südfrankreich angebaut, im Gebiet um die Loire. 2004 gelang es Landwirten aus Baden-Württemberg diese Kartoffel zu kultivieren. Die Ernte erfolgt komplett per Hand, was den hohen Preis erklärt.

Vitelotte

Wie auf dem Bild zu sehen hat die Vitelotte eine länglich-oval Form mit tiefen „Augen“ und fällt mit einer Länge von ungefähr 10cm in die Kategorie „klein bis mittelgroß“. Die Schale ist dunkelblau und durch die späte Reifung eher dick, was ein wenig an rote Bete erinnert und die Lagerung beträchtlich erleichtert. Im rohen Zustand ist die Knolle hell und dunkel in bläulich-violetten Tönen durchwachsen, was sich durch das Kochen aber ein wenig „verwäscht“, sodass sie dann einheitlich violett-blau wird. Die Vitelotte ähnelt mit ihrem erdigen und feinen nussigen Geschmack den Esskastanien und ist weniger süß als die uns bekannten Kartoffelsorten.

In der Verarbeitung ist die Trüffelkartoffel als Dekoration besonders beliebt, das sie ansonsten farblose Gericht auf“pepp“t. Vitelotte-Chips oder Vitelotte-Püree sind hierfür die besten Beispiele.

Vitelotte Chips

Stühlerücken bei pepp

Geschäftiges Treiben bei pepp
Das klingt jetzt so, als wäre das etwas Besonders, aber natürlich haben wir das so nicht gemeint. Zum alltäglichen Geschäftstreiben kam allerdings für die letzte Woche noch ein weiteres Projekt dazu. Aber erst einmal der Reihe nach.
Wer in den letzten Monaten mit pepp gesprochen hat und/oder die Homepage besucht, der weiß, dass es hier bei uns einige neue Stimmen und Gesichter gibt. Bis jetzt haben vier Personen unser Team verstärkt und ihre ganz persönlichen Ideen und Fertigkeiten mitgebracht. Da sich das Planungsteam jetzt fast verdoppelt hat, war es an der Zeit neue Verantwortlichkeiten festzulegen und neue Projektteams zu bilden.
Deswegen stand am Freitag das große „Stühlenrücken bei pepp“ ins Haus und die neuen Arbeitsplätze wurden schließlich besetzt. Gerade mal zwei von uns durften sich das Spektakel in aller Ruhe und ganz ohne Stress anschauen, da sie die örtliche Stellung halten durften.  Tische raus, Tische rüber, Tische rein, Tische doch woanders hin und dann im Eiltempo noch Stühle, PCs, Bildschirme, Ordner und alles Notwendige hinterher.
Doch dem nicht genug, bei pepp gibt’s gleich eine allgemeinen Frühjahrsaufputz und so wird auch die Küche aufgepeppt und nutzbarer gemacht. Am Montag noch Sperrgebiet hat Jörg in nur einer Woche die Geräte abgebaut, den Teppich herausgerissen und den neuen Boden verlegt und schließlich die neue Küche eingebaut. Das alles natürlich unter der strengen Aufsicht von Bauleiter Sammy.

Bereits am Montag ist alles wieder in geordneten, aber schöneren Bahnen und wir können wieder die Rezepte ausprobieren, die wir unseren Promotoren manchmal zumuten.In Zukunft werden wir Euch immer wieder mal auf den neuesten Stand bringen, was sich denn hier im Büro alles so tut. Denn mit der Küchenrenovierung hat gleich das nächste Projekt begonnen. „pepp soll schöner werden“ und da haben wir bald wieder Spannendes zu berichten.